Magnetfeldtherapie bei chronischen Schmerzen: Was ist bekannt?
Chronische Schmerzen sind für viele Menschen ein täglicher Begleiter. Ob Rückenschmerzen, Arthrose oder Migräne – sie beeinträchtigen die Lebensqualität und machen selbst einfache Aufgaben zur Belastung. Eine Methode, die in den letzten Jahren an Bekanntheit gewonnen hat, ist die pulsierende Magnetfeldtherapie. Doch wie funktioniert sie, und was können Anwender realistisch erwarten? Dieser Artikel ordnet das Funktionsprinzip ein und beschreibt, was zur Magnetfeldtherapie im Allgemeinen bekannt ist – ohne eine wissenschaftlich belegte, allgemeingültige Wirksamkeit zu unterstellen, die nach aktuellem Stand nicht besteht.
Was ist die pulsierende Magnetfeldtherapie?
Die pulsierende Magnetfeldtherapie ist ein Verfahren, bei dem elektromagnetische Felder genutzt werden. Spezielle Geräte erzeugen Magnetfelder, die in das Gewebe eindringen. Ob und in welchem Umfang dies den Zellstoffwechsel oder Regenerationsprozesse beeinflusst, wird in der Forschung diskutiert, ist aber wissenschaftlich nicht abschließend belegt.
In einer Übersichtsarbeit von Markov (2007) werden mögliche Effekte von Magnetfeldern auf Durchblutung und entzündliche Prozesse diskutiert. Wichtig: Diese Forschung bezieht sich auf Magnetfeldtherapie im Allgemeinen und wurde nicht speziell an unseren Geräten durchgeführt. Sie lässt daher keinen direkten Rückschluss auf deren Wirksamkeit zu.
Diskutierte Wirkmechanismen der Magnetfeldtherapie
In der wissenschaftlichen Literatur werden bei länger anhaltenden Beschwerden unter anderem folgende Mechanismen diskutiert:
- Durchblutung:
Ein möglicher Einfluss von Magnetfeldern auf die Mikrozirkulation und damit auf die Sauerstoff- und Nährstoffversorgung im Gewebe wird in der Forschung untersucht. - Körpereigene Prozesse:
Ein mögliches Zusammenspiel mit körpereigenen schmerzregulierenden Mechanismen wird diskutiert, ist aber nicht abschließend geklärt. - Entzündliche Prozesse:
Chronische Schmerzen gehen häufig mit Entzündungen einher. Ein möglicher Einfluss der Magnetfeldtherapie auf entzündungsbezogene Prozesse wird in einzelnen Studien untersucht. - Zellprozesse:
Ein möglicher Einfluss auf die elektrische Spannung an Zellmembranen und den Austausch von Nährstoffen wird in der Grundlagenforschung zu PEMF-Verfahren diskutiert.
Diese Mechanismen werden in der allgemeinen wissenschaftlichen Literatur zu Magnetfeldtherapie diskutiert; sie wurden nicht speziell an unseren Geräten untersucht und lassen daher keinen direkten Rückschluss auf deren Wirksamkeit zu.
Für welche Beschwerden wird die Therapie eingesetzt?
Die pulsierende Magnetfeldtherapie wird von Anwendern unter anderem bei folgenden Beschwerden als ergänzende Maßnahme eingesetzt:
- Rückenschmerzen:
bei Bandscheibenproblemen oder muskulären Verspannungen, begleitend zur ärztlichen bzw. physiotherapeutischen Behandlung. - Arthrose:
als begleitende, nicht-invasive Anwendung neben der ärztlichen Behandlung. - Migräne:
manche Anwender berichten von einer subjektiv empfundenen Erleichterung; ein wissenschaftlicher Wirksamkeitsnachweis für unser Produkt bei Migräne liegt nicht vor. - Sportbedingten Beschwerden:
als ergänzende Maßnahme im Rahmen der Regeneration, nicht als Ersatz für eine medizinische Erstversorgung.
Ablauf und Sicherheit
Eine Anwendung mit einem Magnetfeldgerät ist unkompliziert und wird in der Regel gut vertragen. Der Applikator wird direkt auf oder nahe der betroffenen Stelle platziert. Eine typische Anwendung dauert etwa 20–30 Minuten. Ob und wann sich eine Wirkung einstellt, ist individuell unterschiedlich und wissenschaftlich nicht vorhersagbar.
Kontraindikationen:
Die Anwendung ist nicht für alle Personen geeignet – insbesondere nicht für Personen mit Herzschrittmachern, schweren Herzrhythmusstörungen oder während der Schwangerschaft. Vor der Anwendung sollte immer ärztlicher Rat eingeholt werden.
Was sagt die Forschung?
Die pulsierende Magnetfeldtherapie ist keine „Wunderbehandlung“. Zur Magnetfeldtherapie im Allgemeinen liegt wissenschaftliche Literatur vor, deren Ergebnisse unterschiedlich ausfallen, etwa eine Übersichtsarbeit von Markov (2007) zu biologischen Effekten elektromagnetischer Felder. Diese und vergleichbare Publikationen beziehen sich auf Magnetfeldtherapie im Allgemeinen, nicht auf unsere konkreten Produkte, und lassen keinen direkten Rückschluss auf deren Wirksamkeit zu.
Hinweis: Die in diesem Artikel genannte Forschung bezieht sich auf Magnetfeldtherapie im Allgemeinen und wurde nicht an den Geräten von Bio Medical Systems durchgeführt. Ein wissenschaftlicher Wirksamkeitsnachweis für unsere konkreten Produkte liegt nicht vor. Die Magnetfeldtherapie ersetzt keine ärztliche Diagnose und Behandlung.
Fazit: Magnetfeldtherapie als ergänzende Anwendung
Die pulsierende Magnetfeldtherapie ist eine nicht-invasive, in der Regel gut verträgliche Methode, die von manchen Anwendern als ergänzende Unterstützung im Umfeld chronischer Schmerzen genutzt wird. Sie ersetzt keine ärztliche Diagnose und Behandlung, und eine wissenschaftlich belegte, allgemeingültige Wirksamkeit besteht nach aktuellem Stand nicht. Eine individuelle Abstimmung mit dem behandelnden Arzt wird empfohlen.
Wenn Sie mehr über die Magnetfeldtherapie erfahren oder sich für ein Gerät interessieren, besuchen Sie bio-medical-systems.de. Wir beraten Sie gerne!
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