Ergänzende Unterstützung in der Tierphysiotherapie
Die Tierphysiotherapie hat sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt. Eine Methode, die zunehmend als ergänzende Maßnahme genutzt wird, ist die Lasertherapie. Sie wird von Tierärzten und Physiotherapeuten unter anderem im Umfeld von Verletzungen, Operationen, Schmerzen oder chronischen Beschwerden ergänzend eingesetzt. Eine wissenschaftlich belegte, allgemeingültige Wirksamkeit besteht nach aktuellem Stand nicht.
Was ist Lasertherapie?
Die Lasertherapie ist eine Anwendung, bei der spezielles Licht eingesetzt wird. Ob und in welchem Umfang dieses Licht Zellprozesse, Schmerzempfinden oder Entzündungen beeinflusst, wird in der Forschung diskutiert, ist aber wissenschaftlich nicht abschließend belegt.
Je nach Stärke des Lasers wird tieferes oder oberflächlicheres Gewebe erreicht.
Wann wird Lasertherapie eingesetzt?
Die Lasertherapie wird unter anderem in folgenden Bereichen als ergänzende Maßnahme eingesetzt:
- Nach Operationen: Nach Eingriffen, etwa an Gelenken oder Knochen, wird die Lasertherapie mitunter ergänzend zur tierärztlich verordneten Nachsorge eingesetzt.
- Bei Verletzungen: Ob Prellungen, Zerrungen oder Sehnenprobleme – der Laser wird hier mitunter begleitend genutzt.
- Bei chronischen Beschwerden: Tiere mit Beschwerden wie Arthrose werden mitunter ergänzend mit Lasertherapie behandelt.
- Bei Wunden: Auch bei schlecht heilenden Wunden wird die Lasertherapie mitunter ergänzend zur tierärztlichen Wundversorgung eingesetzt.
Mögliche Gründe für den Einsatz der Lasertherapie
Anwender beschreiben die Lasertherapie häufig wie folgt:
- In der Regel gut verträglich: Die Anwendung wird von den meisten Tieren gut toleriert; ein genereller Ausschluss von Nebenwirkungen ist dennoch nicht möglich.
- Ergänzende Anwendung: Die Lasertherapie wird als begleitende, nicht-invasive Maßnahme genutzt.
- Einfach anzuwenden: Der Laser kann an vielen Körperstellen eingesetzt werden.
- Nicht-invasiv: Die Anwendung erfordert keine Sedierung, sodass sich die meisten Tiere problemlos behandeln lassen.
Beispiele aus der Praxis
Die folgenden Beispiele sind allgemeine, nicht im Einzelnen dokumentierte Illustrationen und keine wissenschaftlichen Fallstudien. Individuelle Verläufe sind nicht repräsentativ und lassen keinen Rückschluss auf eine allgemeine, wissenschaftlich belegte Wirksamkeit zu.
In der tierphysiotherapeutischen Praxis wird die Lasertherapie unter anderem bei Hunden nach Operationen am Bein, bei Pferden mit Sehnenproblemen, bei Katzen mit Gelenkbeschwerden und bei größeren Wunden ergänzend eingesetzt. Ob und in welchem Umfang sich der jeweilige Verlauf auf die Lasertherapie zurückführen lässt, ist im Einzelfall wissenschaftlich nicht zu belegen, insbesondere wenn die Anwendung – wie üblich – zusätzlich zu anderen tierärztlichen Maßnahmen erfolgt.
Zusammenfassung
Die Lasertherapie ist eine nicht-invasive, in der Regel gut verträgliche Methode, die in der Tierphysiotherapie als ergänzende Unterstützung genutzt wird – etwa im Umfeld von Verletzungen, Operationen oder chronischen Beschwerden. Sie ersetzt keine tierärztliche Diagnose und Behandlung, und eine wissenschaftlich belegte, allgemeingültige Wirksamkeit besteht nach aktuellem Stand nicht.
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