Anwendung der pulsierenden Magnetfeldtherapie
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Anwendung der pulsierenden Magnetfeldtherapie für Mensch und Tier

In der modernen Medizin und Tiermedizin wächst das Interesse an ergänzenden, komplementären Methoden. Eine davon ist die pulsierende Magnetfeldtherapie. Diese Methode nutzt Magnetfelder als nicht-invasive, ergänzende Anwendung – sowohl bei Menschen als auch bei Tieren. Eine wissenschaftlich belegte, allgemeingültige Wirksamkeit zur Behandlung chronischer Schmerzen, Entzündungen oder Gelenkproblemen besteht nach aktuellem Stand nicht. In diesem Beitrag ordnen wir das Funktionsprinzip und die zugrunde liegende Forschung ein und stellen mögliche Einsatzbereiche der pulsierenden Magnetfeldtherapie vor.


Was ist die pulsierende Magnetfeldtherapie?

Die Magnetfeldtherapie (PMFT) basiert auf der Anwendung von Magnetfeldern, die in regelmäßigen Abständen an- und ausgeschaltet werden. Durch diese Impulse wird ein magnetisches Feld erzeugt, das in das Gewebe eindringen kann. Ob und in welchem Umfang dies die Zellaktivität, die Durchblutung oder Heilungsprozesse beeinflusst, wird in der Forschung diskutiert, ist aber wissenschaftlich nicht abschließend belegt. Die Anwendung erfolgt nicht-invasiv und wird von den meisten Anwendern – Menschen wie Tieren – gut vertragen; ein genereller Ausschluss von Nebenwirkungen kann jedoch nicht gegeben werden.


Funktionsweise der Magnetfeldtherapie

Die postulierte Wirkung der Magnetfeldtherapie beruht auf der Annahme, dass elektromagnetische Felder in die Zellen eindringen und dort biochemische Prozesse beeinflussen können. Die Therapie wird durch Geräte durchgeführt, die ein pulsierendes Magnetfeld erzeugen, dessen Stärke und Frequenz individuell eingestellt werden kann. In der wissenschaftlichen Literatur werden dabei unter anderem folgende Mechanismen diskutiert:

  • Mikrozirkulation: Es wird untersucht, ob das Magnetfeld die Durchblutung und den Sauerstofftransport im Gewebe beeinflussen kann.
  • Zellstoffwechsel: Ein möglicher Einfluss auf die Durchlässigkeit von Zellmembranen wird diskutiert.
  • Entzündliche Prozesse: In einzelnen Studien wird ein möglicher Einfluss auf entzündungsbezogene Botenstoffe untersucht.

Diese Mechanismen werden in der wissenschaftlichen Literatur zur Magnetfeldtherapie diskutiert, etwa in einer Untersuchung von Pawluk et al. (2013) [Pawluk et al., 2013]. Wichtig: Diese Forschung bezieht sich auf Magnetfeldtherapie im Allgemeinen und wurde nicht speziell an unseren Geräten durchgeführt. Sie lässt daher keinen direkten Rückschluss auf deren Wirksamkeit zu.


Möglicher Einsatz der Magnetfeldtherapie bei Menschen

Die pulsierende Magnetfeldtherapie ist eine schonende, nicht-invasive Methode, die von Anwendern ergänzend eingesetzt wird, unter anderem bei:

  • Chronischen Beschwerden: etwa Rückenschmerzen, Arthritis oder Fibromyalgie – als ergänzende Maßnahme neben ärztlicher Behandlung.
  • Wundheilung: als begleitende, nicht-invasive Anwendung.
  • Regeneration: etwa nach Verletzungen oder Operationen, ergänzend zur ärztlich verordneten Nachsorge.
  • Entzündlichen Beschwerden: etwa bei Arthritis oder Sportverletzungen, als begleitende Maßnahme.

Zur Magnetfeldtherapie bei Nackenschmerzen liegt klinische Forschung vor, etwa von Weintraub et al. (2013) [Weintraub et al., 2013]. Auch hier gilt: Diese Studie untersucht Magnetfeldtherapie allgemein und nicht unser konkretes Produkt; eine Wirksamkeit für den Einzelfall ist damit wissenschaftlich nicht belegt.


Magnetfeldtherapie für Tiere: Hunde und Pferde

Die Anwendung der Magnetfeldtherapie beschränkt sich nicht auf Menschen. Auch bei Hunden und Pferden wird die Methode zunehmend als ergänzende, komplementäre Maßnahme in der Tiermedizin eingesetzt – ohne dass eine tierärztliche Diagnose oder Behandlung dadurch ersetzt wird. Häufige Einsatzbereiche sind:

  • Gelenkbeschwerden: etwa bei Arthritis oder Hüftdysplasie – als ergänzende, nicht-invasive Maßnahme.
  • Verletzungen und Entzündungen: bei Sportverletzungen, Sehnenentzündungen oder Muskelschmerzen, begleitend zur tierärztlichen Behandlung.
  • Postoperative Nachsorge: ergänzend zur tierärztlich verordneten Nachbehandlung.
  • Entspannung: manche Tierhalter beschreiben eine beruhigende Wirkung bei ihren Tieren; ein wissenschaftlicher Nachweis hierfür liegt nicht vor.

Zur Magnetfeldtherapie bei Hunden mit Hüftdysplasie liegt Forschung vor, etwa von Ernst et al. (2014) [Ernst et al., 2014]. Auch diese Forschung bezieht sich auf Magnetfeldtherapie allgemein und nicht auf unser konkretes Produkt; eine Übertragung auf die Wirksamkeit unserer Geräte ist wissenschaftlich nicht möglich.


Wie wird die Magnetfeldtherapie bei Tieren durchgeführt?

Die Magnetfeldtherapie für Tiere wird mithilfe spezieller Matten oder Decken durchgeführt, die das Magnetfeld erzeugen und an das jeweilige Tier angepasst werden können. Die Anwendung ist nicht-invasiv und erfordert keine Sedierung oder besondere Vorbereitung. Viele Tiere lassen sich ohne Probleme behandeln. Die Anwendung kann sowohl in der Praxis des Tierarztes als auch zu Hause unter tierärztlicher Anleitung erfolgen.


Ist die Magnetfeldtherapie für alle Tiere geeignet?

Obwohl die Magnetfeldtherapie in der Regel gut vertragen wird, gibt es Einschränkungen. Bei Tieren mit Herzschrittmachern, Tumorerkrankungen oder bestimmten Infektionen sollte die Anwendung vorher genau mit dem Tierarzt besprochen werden. Auch bei trächtigen Tieren ist Vorsicht geboten. Vor der Anwendung sollte daher immer eine tierärztliche Diagnose und Einschätzung eingeholt werden.


Wissenschaftlicher Forschungsstand zur Magnetfeldtherapie

Zur Magnetfeldtherapie liegt eine Reihe wissenschaftlicher Publikationen vor, deren Ergebnisse unterschiedlich ausfallen und die sich überwiegend auf Magnetfeldtherapie im Allgemeinen beziehen, nicht auf unsere konkreten Produkte. Eine Übersichtsarbeit von Markov (2007) beschreibt mögliche entzündungsbezogene und regenerative Effekte pulsierender Magnetfelder [Markov, 2007].

Zur Anwendung bei Tieren wird gelegentlich auch auf weitere Publikationen verwiesen [Gunn-Moore & Simpson, 2010]. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir diese Quelle nicht abschließend verifizieren konnten und sie vor einer Verwendung durch Sie selbst gegen die Originalpublikation geprüft werden sollte.

Hinweis: Die in diesem Artikel genannte Forschung bezieht sich auf Magnetfeldtherapie im Allgemeinen und wurde nicht an den Geräten von Bio Medical Systems durchgeführt. Ein wissenschaftlicher Wirksamkeitsnachweis für unsere konkreten Produkte liegt nicht vor. Die Magnetfeldtherapie ersetzt keine ärztliche oder tierärztliche Diagnose und Behandlung.


Fazit: Magnetfeldtherapie als ergänzende Anwendung für Mensch und Tier

Die pulsierende Magnetfeldtherapie ist eine nicht-invasive, in der Regel gut verträgliche Methode, die sowohl bei Menschen als auch bei Tieren als ergänzende Maßnahme eingesetzt wird – etwa im Umfeld chronischer Beschwerden, Entzündungen oder Gelenkproblemen. Sie ersetzt keine ärztliche oder tierärztliche Diagnose und Behandlung und kommt ohne Medikamente und invasive Eingriffe aus. Ob und in welchem Umfang die Anwendung im Einzelfall wirkt, ist wissenschaftlich nicht abschließend geklärt; eine individuelle Abstimmung mit dem behandelnden Arzt oder Tierarzt wird empfohlen.

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Bio-Medical-Systems GmbH

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